UUID VersionBeschreibung
v1Diese Version kombiniert einen Zeitstempel mit einer Art Gerätekennung.
Dadurch lassen sich viele IDs sehr schnell erzeugen, aber man kann manchmal Rückschlüsse auf das erzeugende System ziehen.

Typische Nutzung: ältere Systeme, verteilte Anwendungen, die sortierbare IDs brauchen.
v4Diese Version basiert fast vollständig auf Zufallswerten und ist heute die am weitesten verbreitete Form.
Sie ist einfach, sicher und universell einsetzbar.

Typische Nutzung: Datenbank‑IDs, Session‑Tokens, API‑Objekte, Dateien — quasi überall.
v5Eine UUID mit einem moderneren Hashverfahren.
Hier gilt: gleicher Name → gleiche UUID.

Typische Nutzung: stabile, reproduzierbare IDs für Ressourcen, die sich aus Text ableiten.
v6Eine Weiterentwicklung von v1, aber so angeordnet, dass die IDs chronologisch sortierbar sind, ohne Datenschutzprobleme der alten MAC‑Adresse.

Typische Nutzung: Datenbanken, Event‑Streams, Logs — überall, wo zeitliche Sortierung wichtig ist.
v7Eine Mischung aus Zeitstempel und Zufallsanteil, optimiert für heutige Datenbanken und hohe Last. Sie ist gut sortierbar und gleichzeitig datenschutzfreundlich.

Typische Nutzung: moderne Web‑Backends, Microservices, verteilte Systeme.
v8Diese Version ist ein flexibler Rahmen: Man darf eigene Datenstrukturen einbauen, solange bestimmte Regeln eingehalten werden.

Typische Nutzung: Spezialfälle, in denen man UUID‑ähnliche IDs mit eigenen Zusatzinformationen braucht.
UUID tool wird geladen…